Über mich

Es gibt schon viele tolle Radsportblogs. Ich selbst lese gern über die Erfahrungen anderer und möchte nun auch meine Erfahrungen mit anderen teilen – in erster Linie, um diejenigen von euch zu überzeugen, diesen grandiosen Sport auszuprobieren, die gerade nur darüber nachdenken, aber auch, um von denjenigen, die schon länger dabei sind, vielleicht den ein oder anderen Tipp zu bekommen.

Von Haus aus bin ich nämlich Läuferin. Mit vier Jahren habe ich das erste Mal am Leichtathletiktraining teilgenommen, und schon früh zeichnete sich ab, dass mir die langen Laufdistanzen am besten gefielen. Heute bin ich 29 Jahre alt und laufe noch immer unheimlich gerne. Nach vielen Zwangspausen, zuletzt nach Problemen mit den Achillessehnen, habe ich mich aber auf die Suche nach einem Sport gemacht, der meine angeschlagenen Sehnen und Gelenke etwas weniger belastet als das Laufen und mir trotzdem Ähnliches bietet: Bewegung an der frischen Luft – und das möglichst orts- und jahreszeitunabhängig. So bin ich zum Radsport gekommen. Angefangen habe ich vor etwa drei Jahren mit dem Rennradfahren, ein paar Monate später kam auch das Mountainbiken hinzu.

Auch wenn ich schon als kleines Mädchen immer gespannt die Tour de France verfolgt habe, hat mich meine Begeisterung nie dazu bewegt, selbst in irgendeiner Form Radsport zu betreiben. Es mag daran liegen, dass ich absolut kein Naturtalent bin, was das Radfahren betrifft: Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich selbst mit Stützrädern immer wieder umgekippt bin, und auch heute bin ich nicht gerade für meine Geschicklichkeit bekannt. Deshalb war ich anfangs skeptisch, ob ich wohl lange durchhalten würde, als ich mir mein erstes Rennrad gekauft habe.

Nach drei Jahren mit meinen mittlerweile drei Rädern habe ich jetzt aber das Gefühl, den perfekten Sport für mich gefunden zu haben – vor allem seit meinen ersten Teilnahmen an Radrennen. Seit jeher bin ich nämlich ein absoluter Wettkampftyp. Dabei geht es mir nicht unbedingt um vordere Plätze, sondern darum, ein Ziel zu haben, auf das ich mich vorbereiten kann, und am Tag X alles aus mir herauszuholen.

Der Radsport hat mir schon viele großartige Erfahrungen beschert, über die ich in der nächsten Zeit schreiben werde. Ich möchte zeigen, was man innerhalb kurzer Zeit alles erleben und erreichen kann, und jeden dazu ermutigen, sich selbst aufs Rennrad oder Mountainbike zu schwingen. Dabei sollen auch meine zahlreichen – im Nachhinein betrachtet vollkommen unnötigen – Ängste nicht zu kurz kommen, weil ich mittlerweile festgestellt habe, dass sich viele, die als Erwachsene mit dem Radsport beginnen, mit ähnlichen Sorgen herumplagen.